<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vogelspinnen &#8211; Unsere Haustiere</title>
	<atom:link href="https://unsere-haustiere.net/category/exotische-tiere/vogelspinnen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://unsere-haustiere.net</link>
	<description>... aus Liebe zum Tier!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 May 2025 07:07:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Ceratogyrus bechuanicus</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/ceratogyrus-bechuanicus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 11:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=215</guid>

					<description><![CDATA[Die Ceratogyrus bechuanicus wurde erstmals 1902 von Purcell beschrieben. Bei dieser Vogelspinne handelt es sich um eine Bodenbewohnende Spinne. Sie stammt aus Botswana, das liegt im Süden von Afrika und ist für die Hitze und <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/ceratogyrus-bechuanicus/" title="Ceratogyrus bechuanicus">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Ceratogyrus bechuanicus</strong> wurde erstmals 1902 von Purcell beschrieben. Bei dieser Vogelspinne handelt es sich um eine Bodenbewohnende Spinne. Sie stammt aus Botswana, das liegt im Süden von <a href="https://unsere-haustiere.net/fotosafari-statt-grosswildjagd-die-big-five-afrikas/">Afrika</a> und ist für die Hitze und Trockenheit bekannt.</p>
<p>Die Ceratogyrus bechuanicus wird im Schnitt 5cm groß. Männchen und Weibchen unterscheiden sich beim Aussehen erheblich. Das Männchen hat ein kleines „Horn“ und besitzt eine braun – schwarze Färbung. Das Weibchen hat auf dem Hinterleib (Abdomen) schwarze „sprenkel“, die Grundfärbung ist grau – braun.</p>
<p>Diese Vogelspinnen brauchen ein Terrarium was eine Grundfläche von <em>25x25cm</em> nicht unterschreitet. Als Bodengrund eignet sich Blumenerde oder Lauberde, diese sollte aber trocken (nicht zu feucht) gehalten werden. Diese Spinnenart spinnt das Terrarium und den Unterschlupf sehr stark aus.</p>
<p>Als Einrichtung eignet sich Korkrinde, Kokosnusshälfte oder  ein halber Blumentopf. Wer gerne das Terrarium bepflanzen möchte, sollte sich sehr strapazierfähige Pflanzen aussuchen wie zum Beispiel Efeu.<br />
Zur bevorzugten Nahrung der Ceratogyrus bechuanicus gehören Heimchen, Grillen und Mehlwürmer.</p>
<p>Diese Vogelspinnen sind alles andere als scheu, ganz im Gegenteil, man könnte sagen diese Spinnen sind sehr selbstbewusst. Sobald es dämmert sieht man sie sehr häufig in ihrem Terrarium stolzieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brachypelma smithi &#8211; eine interessante Terrarienbewohnerin</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/brachypelma-smithi-eine-interessante-terrarienbewohnerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 11:15:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=213</guid>

					<description><![CDATA[Die Mexikanische Rotknievogelspinne, lat. Brachypelma smithi, ist eine spannende Terrarienbewohnerin, die ein interessantes Leben führt. Die mexikanische Brachypelma smithi &#8211; im Deutschen Mexikanische Rotknievogelspinne wurde durch Frederick Octavius Pickard-Cambridge im Jahre 1897 zum erstmal beschrieben. <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/brachypelma-smithi-eine-interessante-terrarienbewohnerin/" title="Brachypelma smithi &#8211; eine interessante Terrarienbewohnerin">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mexikanische Rotknievogelspinne, lat. Brachypelma smithi, ist eine spannende Terrarienbewohnerin, die ein interessantes Leben führt. Die mexikanische Brachypelma smithi &#8211; im Deutschen Mexikanische Rotknievogelspinne wurde durch Frederick Octavius Pickard-Cambridge im Jahre 1897 zum erstmal beschrieben. Heute sind die Vogelspinnen ähnlich beliebt, wie z.B. <a href="/bartagamen-halten-und-pflegen/">Bartagamen</a> und aus Terrarien nicht mehr wegzudenken. Woher kommen die Spinnen und wie werden die Spinnen artgerecht gehalten?</p>
<h3>Herkunft der Spinnen</h3>
<p>Ursprünglich leben die Vogelspinnen in Mexiko. Dort baut sie ihre Höhlen in regengrünen Trockenwäldern oder Savannen in Hänge oder unter Steinen. Brachypelma smithi ist im Süd-Westen von Mexiko, am Fuße der Sierra Madre del Sur beheimatet. Eine weitere Art Brachypelma smithi findet sich im nördlicheren Bundesstaat Colima.</p>
<p>Leider steht die Rotknievogelspinne seit 1985 im Anhang II des Washingtoner Artenschutz Übereinkommens. Diese Spinnen wurden zu häufig ihrer natürlichen Heimat entnommen. Damit sind die Vogelspinnen die ersten ihrer Art, die offiziell geschützt werden und der Export aus Mexiko ist inzwischen reglementiert. Als Besitzer dieser interessanten Vogelspinnen braucht man einen CITES-Nachweis, und zum Glück sind inzwischen alle Brachypelma smithi und andere Arten durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Erwerb der Brachypelma smithi</h3>
<p>Innerhalb der EU gibt es Bestimmungen, die den Besitz und Handel zum Wohle der Spinnen einschränken. Der Eigentümer muss nachweisen können, dass er die Vogelspinnen rechtmäßig erworben hat. Dies lässt sich durch eine Rechnung mit einer Beschreibung der Spinnen nachweisen. In Mexiko ist es inzwischen nur mit einer wissenschaftlichen Genehmigung erlaubt, Vogelspinnen zu fangen. Wildfänge der Spinnen sind heute auch nicht mehr nötig, denn es gibt genügend Nachzuchten der Rotknievogelspinne.</p>
<h3>Beschreibung und Kennzeichen der Rotknievogelspinne</h3>
<p>Die sehr friedliche Rotknievogelspinne kann ein Gewicht von zirka 15 Gramm erreichen und wird etwa vier bis acht Zentimeter groß. Der Vorderkörper ist schwarz gefärbt und ist beigefarben umsäumt. Die Beine der Spinnen sind auch schwarz, haben aber ein weisses Knie (Patella). Der Name Rotknievogelspinne stammt von der orange-roten Färbung des vierten Beingliedes. Das fünfte und sechte Beinglied hat jeweils am unteren Rand einen orange-roten Ring. Der Hinterkörper der Rotknievogelspinne ist dann wieder ganz schwarz. Auf dem Hinterleib der Vogelspinnen finden sich auch längere orange oder rötliche Haare und dort finden sich auch die Brennhaare der Spinnen. Verwechslungsgefahr der Rotknievogelspinne besteht mit der Art Brachypelma anntiha, bei der jedoch die Farbringe nicht um das ganze Bein gehen.</p>
<h3>Die Waffen der Vogelspinnen</h3>
<p>Sehr effektiv kann Brachypelma smithi, wie die meisten Vogelspinnen, bei einen Angriff mit den hinteren Laufbeinen die Brennhaare abstreifen und zum Angreifer schleudern. Die winzigen, mit Widerhaken versehenen Haare vom Hinterleib lösen, ähnlich wie bei Glaswolle, lokale Hautschläge und starker Juckreiz aus. Sollte man die Haare der Spinnen einatmen, kann dies sogar zu Bronchitis und Asthma führen. Im sehr seltenen Fall kann es zu einer Schockreaktion kommen. Auf dem Hinterleib der Rotknievogelspinne bleibt eine Glatze zurück, die bis zur nächsten Häutung bleibt.</p>
<p>Die Giftklauen der Chelizeren können bis zu 15 mm lang werden und sind aufgrund ihrer Größe bei Biss sehr schmerzhaft. Die Giftdrüsen selber sind recht klein und der Schmerz sowie die Schwellung sind mit einem Bienenstich vergleichbar. Normalerweise reicht es, die Bissstelle zu desinfizieren und nach ein bis zwei Tagen, sollte der Biss verheilt sein.</p>
<p>Bevor die Spinne jedoch die Brennhaare abstreift oder zubeißt, wird sie deutlich drohen, in dem sie ihren Vorderköper steil aufrichtet und die Beißwerkzeuge spreitzt und anhebt. Beim Angriff beißt sie mit den Chelizeren zu und spritzt das Gift in den Störenfried oder in die Beute.</p>
<h3>Vermehrung</h3>
<p>Die Brachypelma smithi lässt sich gut nachzüchten. Nach der Reifehäutung geht das Männchen auf Brautschau und baut ein Spermanetz und füllt seine Bulben. Bei der Paarung entleert das Männchen seine Bulben in die Spermathek der Spinnendame. Dann heißt es schnell sein, sonst wird das Männchen gefressen. Das Spinnen Weibchen baut nach etwa vier bis zwölf Wochen in der Wohnröhre einen Kokon mit 300 bis 1000 Eier. Nach acht bis elf Wochen ist es dann soweit. Bis eine Spinne geschlechtsreif ist, dauert es etwas fünft bis zehn Jahre und es Bedarf einiger Häutungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ernährung der mexikanischen Rotknievogelspinne</h3>
<p>Diese Art ernährt sich von allen Tieren, die sie überwältigen kann. Meist sind das kleine wirbellose Tiere, es kann aber auch eine Maus oder Echse sein. Heimchen sind für die Terrarientiere eine gute Speise, allerdings sollten Heimchen nicht zu lange im Terrarium bleiben, da sie Eier legen und die Mikroheimchen aus dem Terrarium entweichen. Exotisches Flair können die Männchen durch ihr lautes Zirpen verbreiten. Für große und kräftige Vogelspinnen sind Heuschrecken gut geeignet. Außerdem sollte der Spinne trotz der Luftfeuchtigkeit immer ein Schälchen mit frischem Wasser angeboten werden.</p>
<h3>Das Terrarium der Spinnen</h3>
<p>Das Terrarium ist immer für eine Einzeltierhaltung vorgesehen. Bei einem Terrarium für die Brachypelma smithi zählt, sollten die Maße mindestens 30 x 30 x 20 cm (Breite/Tiefe/Höhe) betragen. Eine weitere übliche Größe ist 40x40x25 cm. Die Höhe des Terrariums sollte 20 cm nicht überschreiten, da bei einem Sturz aus größerer Höhe die Spinne sich tödlich verletzten kann. Ein größeres Terrarium lässt sich jedoch dekorativer einrichten. Kleine Vogelspinnen sollten zuerst in einem sehr kleinen Gefäß gehalten werden, damit sie eine Chance haben, die Futtertiere zu fangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Terrarium sollte die Temperatur tagsüber bei 25 bis 28 Grad liegen und nachts auf 20 bis 22 Grad absinken. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 60 &#8211; 70 % und kann mittels einfachem Blumensprüher erreicht werden. Für die Bodenbewohnerin braucht das Terrarium einen 5 -8 cm hohen Bodengrund. Hierzu eignet sich ungedüngte Blumenerde oder Wald- und Wiesenerde. In beiden Sorten können die Vogelspinnen gut graben. Ein wenig Lehm verbessert den Ausgleich zwischen Trockenheit und zu hoher Luftfeuchtigkeit. Trockene und feuchte Stellen sollten sich abwechseln.</p>
<h3>Die Innenausstattung für Brachypelma smithi</h3>
<p>Die auffälligen Tiere brauchen im Terrarium immer Versteckmöglichkeiten. Zum Beispiel eine Baumrinde oder ein spezielle Korkhöhle, die zur Größe der Spinnen passen muss. Der Fachhandel hat hier vielfältige Möglichkeiten. Ein Ast lädt zum krabbeln ein. Als Pflanzen integrieren sich unbehandelter Efeu oder Plastikpflanzen. Ein digitales Thermo- und Hydrometer gehört zur Grundausstattung. Wichtig ist auch die richtig Lüftung des Terrariums, die durch Zuluftschlitze gesteuert werden kann.</p>
<p>Damit es die Rotknievogelspinne ausreichend warm hat, reicht oft einer normaler Klemmstrahler aus dem Baumarkt oder dem Zoofachhandel. Zu warm darf es in der Erde nie werden, daher auf keinen Fall Heizplatten unter das Terrarium legen. Die Beleuchtung sollte dem natürlichen Habitat der Spinne entsprechen. Im Regelfall sind hier acht bis zehn Stunden ausreichend. Bei den täglichen Pflegearbeiten sollten die Brachypelma smithi immer beobachtet werden und Futterreste entfernt werden. Für alle Reinigungsarbeiten eigenen sich biologische Mittel aus dem Terraristikbedarf. Der Bodengrund wird von Kot der Vogelspinne gereinigt und etwa einmal im Jahr kann der Boden komplett erneuert werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogelspinne: Verteidigung durch Biss</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verteidigung-durch-biss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 11:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=211</guid>

					<description><![CDATA[der Vogelspinnen Biss Auch heutzutage ist noch weit verbreitet, dass Vogelspinnenbisse für den Menschen giftig oder gar tödlich verlaufen können, was keinesfalls den Fakten entspricht. Eine Vogelspinne greift ausschließlich bei Reizung oder Gefahr an, dabei <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verteidigung-durch-biss/" title="Vogelspinne: Verteidigung durch Biss">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>der Vogelspinnen Biss</h2>
<p>Auch heutzutage ist noch weit verbreitet, dass Vogelspinnenbisse für den Menschen giftig oder gar tödlich verlaufen können, was keinesfalls den Fakten entspricht. Eine Vogelspinne greift ausschließlich bei Reizung oder Gefahr an, dabei geht sie allerdings niemals mutwillig vor. Einem gesunden erwachsenen Menschen kann der Biss einer Vogelspinne nur wenig anhaben, lediglich leichte Folgeerscheinungen kann er mit sich ziehen, die meist innerhalb kürzester Zeit wieder schwinden. Für eine Vogelspinne dient diese Vorgehensweise als Schutz vor Feinden und als Hilfsmittel für den Beutefang.</p>
<h2>Vorgehensweise einer Vogelspinne beim Giftbiss</h2>
<p>Fühlt sich die Vogelspinne von einem Feind, der in ihr Territorium eindringt bedroht, kann sie je nach Art unterschiedlich stark aggressiv darauf reagieren. Ist das Aggressionspotenzial besonders ausgeprägt, kann die Spinne bereits nach einer geringen Reizung angreifen. Dementsprechend sollte sich der Halter bereits vor dem Kauf ausführlich über die Verhaltensauffälligkeiten seines Wunschobjektes informieren, damit er sich diesem angemessen anpassen und im heiklen Moment richtig reagieren kann.</p>
<p>Vogelspinnen verfügen über Giftklauen, die man auch als Chelizeren bezeichnet, in denen sich das Gift befindet, das beim Spinnenbiss in den Feind injiziert wird. Bereits nach kurzer Zeit machen sich bei dem Feind erste Anzeichen des Giftes bemerkbar, so dass dieser sofort die Flucht aufsucht. Vogelspinnen setzen sich mit diesem gekonnten Spinnenbiss nicht nur vor Feinden zur Wehr, sondern wenden diese Methode auch beim Beutefang an. Für Kleinstlebewesen verläuft ein Spinnnenbiss weniger glimpflich wie es bei Menschen oder größeren Wirbeltiere der Fall ist, denn bei Ersteren führt er in kürzester Zeit zum Tode.</p>
<p>Die Dauer hängt hier von der Intensität des Giftes ab, die je nach Spinnenart variieren kann. Dabei führt ein Spinnenbiss zur Lähmung mit anschließender Verdauung des Opfers, was ihnen ein Aussaugen ihrer Opfer ermöglicht. Dies ist für eine Vogelspinne lebensnotwendig, da sie ihre Nahrung aufgrund ihrer fehlenden Zähne nicht zerkauen können.</p>
<h2>Beschwerden</h2>
<p>Der Biss einer Vogelspinne ist im Normalfall für den Menschen unvollkommen harmlos, so dass nur leichte Beschwerden zu vermelden sind. Diese können sich durch eine Rötung oder einen Juckreiz äußern. Meist kommen noch brennende Schmerzen hinzu, die einen an den Stich einer Wespe erinnern. Diese Symptome können allerdings recht unterschiedlich stark verlaufen. Manchmal kann ein Spinnenbiss auch allergische Reaktionen hervorrufen, so dass die genannten Beschwerden stärker und intensiver ausfallen können.</p>
<p>Auch bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder bei Kindern kann ein Spinnenbiss schlimmere Folgen mit sich ziehen. Manchmal können dann Symptome wie ein Schwindelgefühl, Schwitzen, Atemnot und gar Bewusstlosigkeit auftreten. In diesem Fall sollte man unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Allerdings sind dies Ausnahmefälle, die nur sehr selten vorkommen.</p>
<h2>Das Verhalten der Vogelspinne sollte man richtig deuten</h2>
<p>Fühlt sich die Vogelspinne gereizt, geschieht es meist in Sekundenschnelle, so dass man dem Biss kaum noch etwas entgegenzusetzen hat. Deshalb sollte man bereits vor dem Griff ins Terrarium das Tier genauestens beobachten und daraufhin sein weiteres Vorgehen entscheiden. Zeigt die Spinne aggressive oder launische Verhaltensweisen auf, sollte man sein Vorhaben verschieben. Vor einem Spinnenbiss signalisiert sie meist mit dem Aufstellen und Schleudern ihrer Beine, dass sie sich umgehend zur Wehr setzen wird, wenn kein Rückzug von seiner des Feindes angetreten wird.</p>
<p>In manchen Situationen muss eine Vogelspinne aus dem Terrarium entfernt werden, so dass man mit der Spinne direkt in Kontakt kommt. Die Gefahr in solch einer Situation gebissen zu werden ist natürlich besonders hoch. Um diesem entgegenzuwirken, kann man einige bestimmte Handgriffe anwenden, um sich gekonnt vor einem Spinnenbiss zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogelspinne: Verteidigung durch Brennhaare</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verteidigung-durch-brennhaare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 11:07:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=209</guid>

					<description><![CDATA[Aus Amerika stammende Vogelspinnen setzen sich bei Reizung oder Gefahr mit unterschiedlichen Verteidigungsstrategien zur Wehr. Dabei wenden sie fast ausschließlich die Methode des Abgebens ihrer Brennhaare an, was den Feind meist innerhalb kürzester Zeit vertreibt. <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verteidigung-durch-brennhaare/" title="Vogelspinne: Verteidigung durch Brennhaare">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Amerika stammende Vogelspinnen setzen sich bei Reizung oder Gefahr mit unterschiedlichen Verteidigungsstrategien zur Wehr. Dabei wenden sie fast ausschließlich die Methode des Abgebens ihrer Brennhaare an, was den Feind meist innerhalb kürzester Zeit vertreibt.</p>
<p>Ebenso gestalten sie auch ihr Versteck, das sie für ihre Häutung angelegt haben, mit diesen Brennhaaren um sich in dieser Zeit vor Feinden zu schützen. Diese Vogelspinnen Brennhaare befinden sich am Hinterleib, so dass dieser dem Feind entgegenstreckt wird um ihm zu signalisieren, dass die Spinne kurz vor einer Bombardierung steht.</p>
<p>Dieses kann je nach Art aktiv und passiv geschehen, so dass es hier Unterschiede im Verhalten zu verzeichnen gibt. Entweder streifen die Vogelspinnen ihre Brennhaare direkt an ihren Feind ab oder werfen sie diesem entgegen. Dabei kann die Intensität des Bombardierens je nach Art sehr unterschiedlich sein. Daher muss man sich im Vorfeld als Terraristiker genauestens über die Besonderheiten und Gewohnheiten beim Bombardieren informieren, um sich bestens auf die jeweilige Spinne einstellen zu können.</p>
<h2>Bei Reizung werden Vogelspinnen Brennhaare zur Abwehr eingesetzt</h2>
<p>Fühlt sich die Vogelspinne in ihren Territorium durch Feinde angegriffen, verteidigt sich sie unterschiedlich stark mit ihren sogenannten Vogelspinnen Brennhaaren. Hier entscheidet die Art wie schnell sich dieses Verhalten zeigt, denn einige sind weitaus ruhiger und belastbarer als andere.</p>
<p>Meist signalisiert eine Vogelspinne ihr Unbehagen durch das Aufstellen ihrer vorderen Gliedmaßen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte dem Halter bewusst werden, dass sich die Spinne gestört fühlt und in Ruhe gelassen werden möchte. Ignoriert man dieses Vorgehen wird sie sich innerhalb kürzester Zeit mit ihren Brennhaaren zur Wehr setzen.</p>
<p>Kurz vor dem Bombardieren beginnt sie ihren Hinterleib in die Richtung des Eindringlins zu bewegen, woraufhin sie ihre Vogelspinnen Brennhaare entweder durch eine schnelle Bewegung am Feind direkt abstreift oder sie einfach abwirft.</p>
<p>Daraufhin behält sie eine kahle Stelle am Hinterleib zurück, von der nach bei der nächsten <a href="/vogelspinne-die-haeutung/">Häutung</a> nichts mehr zu sehen sein wird, da es sich regenerieren wird. Die Bombardierspinnen wenden bei der Abgabe der Vogelspinnen Brennhaare unterschiedliche Methoden an.</p>
<h2>Die Kotaktbrennhaare werden durch einen direkten Kontakt abgegeben</h2>
<p>Kontaktbrennhaare sind weitaus schwerer als die üblichen, so dass sie nur bei dem direkten Kontakt angewendet werden können. Die Vogelspinne streckt bei Reizung ihrem Feind den Hinterleib entgegen und streift ihre Brennhaare in Sekundeschnelle direkt an seinem Gegenüber ab. Daraufhin flüchtet das Opfer, das im Anschluss daran unangenehme Symptome verspüren wird, die über Tage anhalten können.</p>
<h2>Ein aktives entgegen schleudern von Brennhaaren im Gefahrenfall</h2>
<p>Die meisten amerikanischen Spinnenarten verfügen über sehr leichte Brennhaare, die sie beim Bombardieren nicht abstreifen, sondern durch hektische Bewegungen abwerfen und sich dadurch unberechenbar geben. Dabei schleudern sie ihren Feind eine regelrechte Wolke entgegen, der man schutzlos ausgeliefert ist. Vogelspinnen Brennhaare können bis zu einigen mm in die in die Haut eindringen, was aufgrund ihrer Widerhaken möglich ist.</p>
<h2>Symptome nach dem Kontakt</h2>
<p>Vogelspinnen Brennhaare können je nach Größe und Art der Spinne eine unterschiedlich starke Intensität aufweisen, doch in den meisten Fällen treten die gleichen Symptome auf. Im Normalfall kommt es zu einem Brennen und einem starken Juckreiz an der betroffenen Stelle, was einige Tage andauern kann. Manchmal treten Hautrötungen, leichte Schwellungen oder Bläschen auf.</p>
<p>Reagiert ein Mensch allergisch können diese Symptome weitaus schlimmer verlaufen, so dass meist eine ärztliche Behandlung notwendig ist. Auch das Einatmen der Vogelspinnen Brennhaare sollte vermieden werden, da dies meist einen starken und schmerzhaften Husten oder eine Bronchitis auslösen kann. Das Eindringen in die Schleimhäute kann zu verstärkten Schwellungen und Schmerzen führen und sollte daher unbedingt vermieden werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogelspinne: Verhalten</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 11:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=207</guid>

					<description><![CDATA[Das richtige Deuten von Verhaltensauffälligkeiten ist eines der wichtigsten Aufgaben, die mit dem Kauf einer Vogelspinne auf einen Halter zukommen. Da jede Art ein unterschiedliches Verhalten aufweisen kann, muss sich der Spinne ganz individuell angepasst <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-verhalten/" title="Vogelspinne: Verhalten">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das richtige Deuten von Verhaltensauffälligkeiten ist eines der wichtigsten Aufgaben, die mit dem Kauf einer Vogelspinne auf einen Halter zukommen. Da jede Art ein unterschiedliches Verhalten aufweisen kann, muss sich der Spinne ganz individuell angepasst werden, um so stets ihr Wohl nicht zu gefährden. Entscheidend ist vor allem das Aggressionspotenzial der jeweiligen Vogelspinne, was je nach Herkunft sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.</p>
<p>Je intensiver dieses vorhanden ist, desto schwieriger und komplizierter wird der Griff für den Halter ins Terrarium. Daher sollte man sich bereits im Vorfeld ausgiebig über den neuen Mitbewohner informieren, um sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Neben der Aggressivität können Vogelspinnen noch weitere typische Auffälligkeiten im Verhalten aufweisen, die man im Laufe der Zeit richtig zu deuten lernt.</p>
<h2>Bei Bedrohung oder Gefahr setzen sich Vogelspinnen mithilfe ihrer Abwehrmechanismen zur Wehr</h2>
<p>Die meisten <strong>Vogelspinnen</strong> Arten weisen meist ein ruhiges und gelassenes Gemüt auf, was den Umgang mit ihnen stark vereinfacht. Vor allem Arten aus Afrika oder Asien zeigen sich hingegen sehr aggressiv und launisch. Bereits die kleinste Reizung kann sie zum Einsatz ihrer Abwehrmechanismen veranlassen, so dass hier eine richtige Deutung beim Verhalten besonders wichtig ist. Da man sich dieses Wissen meist im Laufe der Zeit durch Erfahrung aneignet, wird nur erfahrenen Terraristikern der Kauf von Vogelspinnen mit ausgeprägtem Aggressionspotenzial empfohlen.</p>
<p>Sie setzen sich im Gefahrenfall meist mit einem Giftbiss zur Wehr, der für den Menschen schmerzhaft verlaufen und leichte Komplikationen hervorrufen kann. Dementsprechend sollte man mit besonderer Vorsicht das Terrarium betreten, um sich selbst und die Spinne nicht unnötig in Bedrängnis zu bringen. Nur sehr wenige Arten gehen in solch einem Fall kompromisslos vor und kündigen ihren Angriff nicht durch ein bestimmtes Verhalten an. Die meisten von ihnen stellen sich zuvor auf, um auf diese Weise ihr Machtpotenzial zu präsentieren. Dabei schlagen sie meist zusätzlich mit ihren vorderen Beinpaaren um sich.</p>
<p>Dieses Verhalten bedeutet für den Eindringling, dass dieser unerwünscht ist und den Rückzug antreten sollte, denn andernfalls wird sie sich innerhalb kürzester Zeit mit ihren Abwehrmechanismen zur Wehr setzen. Neben dem Giftbiss, der hauptsächlich von aggressiven Vogelspinnen getätigt wird, kommen bei den ruhigeren bei starker Reizung das Werfen von Kot, die Brennhaare oder das Abwerfen der Gliedmaßen zum Einsatz.</p>
<h2>Eine Häutung kündigt sich durch typische Verhaltensauffälligkeiten an</h2>
<p>Vogelspinnen vollziehen ihr gesamtes Leben Häutungen, die in der frühen Lebensphase noch weitaus häufiger stattfinden. Im adulten Zustand findet diese meist nur noch einmal im Jahr statt. Die meisten Vogelspinnen zeigen vor diesem Prozess veränderte Verhaltensauffälligkeiten auf, die Anfänger der Terraristik meist als kränkelndes Verhalten wahrnehmen. Die Nahrungsaufnahme verringert sich soweit, dass die Vogelspinne kurz vor der Häutung meist gar keine Nahrung mehr zu sich nimmt. Dies führt zu einer Trägheit der Spinne, die sich daraufhin immer mehr in ihr Versteck zurückzieht. Manchmal verweilen sie hier Tage bis Wochen, bis letztendlich die Häutung stattfindet.</p>
<p>Dementsprechend verunsichert sind viele unerfahrene Terraristiker beim Aufzeigen dieses Verhaltens ihrer Vogelspinne. Auch beim Stattfinden der eigentlichen Häutung zeigen sich weitere Auffälligkeiten im Verhalten. Bei diesem Prozess fallen sie in eine regelrechte Starre, was sie bewegungslos werden lässt. Dies kann sie sogar für Futtertiere angreifbar werden lassen. Daher sollten vor dem Wahrnehmen dieser Verhaltensauffäligkeiten dringend alle Reste aus dem Terrarium entfernt werden. Im Moment der Häutung selbst legen sich die Vogelspinnen dann auf den Rücken, was Unerfahrene verwundert und vor allem beunruhigt. Doch dies stellt ein typisches Verhalten bei der Häutung von Vogelspinnen dar und bedarf keiner Sorge.</p>
<h2>Bei dem Befall von Parasiten und Pilz ist ein schnelles Handeln gefragt</h2>
<p>Wie andere Haustiere können auch Vogelspinnen von Parasiten oder Pilz befallen werden. Die Symptome äußern sich meist äußerlich, allerdings kann sich die Vogelspinne auch träge und ruhig geben. Wird vom Halter ein Befall festgestellt, ist ein schnelles Eingreifen unabdinglich. In den meisten Fällen ist eine eigene Behandlung möglich, da es mittlerweile die nötigen Medikamente oder Mittel in der Zoofachhandlung zu erwerben gibt. Andernfalls sollte tierärztlicher Rat beim Spezialisten eingeholt werden, um das Wohl der Vogelspinne nicht zu gefährden.</p>
<p>ets ihr Wohl nicht zu gefährden. Entscheidend ist vor allem das Aggressionspotenzial der jeweiligen Vogelspinne, was je nach Herkunft sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Je intensiver dieses vorhanden ist, desto schwieriger und komplizierter wird der Griff für den Halter ins Terrarium. Daher sollte man sich bereits im Vorfeld ausgiebig über den neuen Mitbewohner informieren, um sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Neben der Aggressivität können Vogelspinnen noch weitere typische Auffälligkeiten im Verhalten aufweisen, die man im Laufe der Zeit richtig zu deuten lernt.</p>
<h2>Bei Bedrohung oder Gefahr setzen sich Vogelspinnen mithilfe ihrer Abwehrmechanismen zur Wehr</h2>
<p>Die meisten Vogelspinnenarten weisen meist ein ruhiges und gelassenes Gemüt auf, was den Umgang mit ihnen stark vereinfacht. Vor allem Arten aus Afrika oder Asien zeigen sich hingegen sehr aggressiv und launisch. Bereits die kleinste Reizung kann sie zum Einsatz ihrer Abwehrmechanismen veranlassen, so dass hier eine richtige Deutung beim Verhalten besonders wichtig ist. Da man sich dieses Wissen meist im Laufe der Zeit durch Erfahrung aneignet, wird nur erfahrenen Terraristikern der Kauf von Vogelspinnen mit ausgeprägtem Aggressionspotenzial empfohlen. Sie setzen sich im Gefahrenfall meist mit einem Giftbiss zur Wehr, der für den Menschen schmerzhaft verlaufen und leichte Komplikationen hervorrufen kann. Dementsprechend sollte man mit besonderer Vorsicht das Terrarium betreten, um sich selbst und die Spinne nicht unnötig in Bedrängnis zu bringen.</p>
<p>Nur sehr wenige Arten gehen in solch einem Fall kompromisslos vor und kündigen ihren Angriff nicht durch ein bestimmtes Verhalten an. Die meisten von ihnen stellen sich zuvor auf, um auf diese Weise ihr Machtpotenzial zu präsentieren. Dabei schlagen sie meist zusätzlich mit ihren vorderen Beinpaaren um sich. Dieses Verhalten bedeutet für den Eindringling, dass dieser unerwünscht ist und den Rückzug antreten sollte, denn andernfalls wird sie sich innerhalb kürzester Zeit mit ihren Abwehrmechanismen zur Wehr setzen. Neben dem Giftbiss, der hauptsächlich von aggressiven Vogelspinnen getätigt wird, kommen bei den ruhigeren bei starker Reizung das Werfen von Kot, die Brennhaare oder das Abwerfen der Gliedmaßen zum Einsatz.</p>
<h2>Eine Häutung kündigt sich durch typische Verhaltensauffälligkeiten an</h2>
<p><strong>Vogelspinnen</strong> vollziehen ihr gesamtes Leben Häutungen, die in der frühen Lebensphase noch weitaus häufiger stattfinden. Im adulten Zustand findet diese meist nur noch einmal im Jahr statt. Die meisten <strong>Vogelspinnen</strong> zeigen vor diesem Prozess veränderte Verhaltensauffälligkeiten auf, die Anfänger der Terraristik meist als kränkelndes Verhalten wahrnehmen. Die <a href="/vogelspinne-nahrung/">Nahrungsaufnahme</a> verringert sich soweit, dass die Vogelspinne kurz vor der Häutung meist gar keine Nahrung mehr zu sich nimmt. Dies führt zu einer Trägheit der Spinne, die sich daraufhin immer mehr in ihr Versteck zurückzieht.</p>
<p>Manchmal verweilen sie hier Tage bis Wochen, bis letztendlich die <a href="/vogelspinne-die-haeutung/">Häutung</a> stattfindet. Dementsprechend verunsichert sind viele unerfahrene Terraristiker beim Aufzeigen dieses Verhaltens ihrer Vogelspinne. Auch beim Stattfinden der eigentlichen Häutung zeigen sich weitere Auffälligkeiten im Verhalten. Bei diesem Prozess fallen sie in eine regelrechte Starre, was sie bewegungslos werden lässt. Dies kann sie sogar für <a href="/vogelspinne-nahrung/">Futtertiere</a> angreifbar werden lassen. Daher sollten vor dem Wahrnehmen dieser Verhaltensauffäligkeiten dringend alle Reste aus dem Terrarium entfernt werden. Im Moment der Häutung selbst legen sich die Vogelspinnen dann auf den Rücken, was Unerfahrene verwundert und vor allem beunruhigt. Doch dies stellt ein typisches Verhalten bei der Häutung von Vogelspinnen dar und bedarf keiner Sorge.</p>
<h2>Bei dem Befall von Parasiten und Pilz ist ein schnelles Handeln gefragt</h2>
<p>Wie andere Haustiere können auch Vogelspinnen von Parasiten oder Pilz befallen werden. Die Symptome äußern sich meist äußerlich, allerdings kann sich die Vogelspinne auch träge und ruhig geben. Wird vom Halter ein Befall festgestellt, ist ein schnelles Eingreifen unabdinglich. In den meisten Fällen ist eine eigene Behandlung möglich, da es mittlerweile die nötigen Medikamente oder Mittel in der Zoofachhandlung zu erwerben gibt. Andernfalls sollte tierärztlicher Rat beim Spezialisten eingeholt werden, um das Wohl der Vogelspinne nicht zu gefährden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogelspinne: Nahrung</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-nahrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 10:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=205</guid>

					<description><![CDATA[Vogelspinnen gehören zu den Lauerjägern, die sich ausschließlich fleischlich von verschiedenen Insekten und kleinen Spinnen- sowie Wirbeltieren ernähren. Mit einem gekonnten Giftbiss lähmen sie ihr potenzielles Opfer, was aufgrund der starken Intensität des Giftes meist <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-nahrung/" title="Vogelspinne: Nahrung">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p>Vogelspinnen gehören zu den Lauerjägern, die sich ausschließlich fleischlich von verschiedenen Insekten und kleinen Spinnen- sowie Wirbeltieren ernähren. Mit einem gekonnten Giftbiss lähmen sie ihr potenzielles Opfer, was aufgrund der starken Intensität des Giftes meist tödlich für sie endet. Das Gift sorgt für eine Verflüssigung, so dass Vogelspinnen ihre Beute innerhalb kürzester Zeit aussaugen können. Diese Art des Beutefangs ist daher lebensnotwendig für sie, da sie über keinerlei Zähne zum Verkleinern verfügen.</p>
<h2>Der Beutefang funktioniert ausschließlich mit lebender Vogelspinnen Nahrung</h2>
<p>Da Vogelspinnen zu den Jägern gehören und kein Netz bauen, müssen sie bei ihrer potenziellen Nahrung in die Offensive gehen. Meist verweilen sie dazu lange in ihrem Versteck bis sich ihnen die passende Chance bietet und greifen dann im richtigen Moment an. Da sie Erschütterungen oder Bewegungen aus ihrer nahen Umgebung wahrnehmen können, können sie in Sekundenschnelle zum Giftbiss ansetzen.</p>
<p>Aufgrund der Schnelligkeit von Vogelspinnen hat die potenzielle Nahrung kaum eine Chance zu entkommen. Ist das Gift erst einmal injiziert, beginnt ein Prozess, der eine Verflüssigung des Beutetiers verursacht. Diese sorgt dafür, dass Vogelspinnen nach kurzer Zeit ihr Opfer problemlos aussaugen können.</p>
<h2>Bevorzugte Vogelspinnen Nahrung</h2>
<p>Zu den Leibspeisen einer Vogelspinne gehören hauptsächlich Insekten wie Heuschrecken, Heimchen und Grillen. Hierbei ist stets darauf zu achten, dass man die Größe der Nahrung an die der Spinnenart anpasst. Kleinere Insekten können an alle Arten gereicht werden, Heuschrecken oder Grillen hingegen sollten ausschließlich an größere Spinnenarten als Nahrung gefüttert werden, um so ein Verschlucken zu verhindern. Für besonders große Vogelspinnen wie die Riesenvogelspinne eignen sich auch Mäuse als potenzielle Vogelspinnen Nahrung, die sie ebenfalls überwältigen können.</p>
<p>Allerdings dauert die Nahrungsaufnahme in diesem Fall meist weitaus länger als bei einem Insekt oder einem kleinen Spinnentier, manchmal kann dieser Prozess bis zu 24 Stunden dauern. Im Anschluss daran sollte das Terrarium stets nach Überresten abgesucht werden, da es andernfalls zu unangenehmen Gerüchen kommen kann und zudem auch die Gefahr von Keimen steigt.</p>
<h2>Erwerb von Vogelspinnen Nahrung</h2>
<p>Im Zoofachhandel wird dem Terraristiker ein vielseitiges Sortiment an unterschiedlichen Lebendfuttersorten zur Verfügung gestellt. Mittlerweile hat sich der Markt von Vogelspinnen Nahrung auch im Internet etabliert, so dass man es sich kostengünstig und einfach direkt vor die Haustür liefern kann. Wer es noch einfacher haben möchte, der kann sich für die Variante des Züchtens von Vogelspinnen Nahrung entscheiden. Zwar ist diese Methode weitaus zeitaufwendiger, aber auf Dauer lässt sich auf diese Weise viel Geld einsparen.</p>
<h2>Bei der Fütterung ist Vorsicht geboten</h2>
<p>Viele Besitzer von Haustieren neigen dazu diese zusehends zu verwöhnen, doch bei <strong>Vogelspinnen</strong> kann dies fatale Folge mit sich bringen. Daher ist die Einhaltung bestimmter Vorgehensweisen bei der Fütterung für die Vogelspinne besonders wichtig. Vogelspinnen dürfen keineswegs überfüttert werden, da es so zu einem vergrößerten Hinterleib der Spinne kommen kann. Dieser kann so gespannt sein, das lediglich eine scharfe Kante im Terrarium ausreicht um ihn zu beschädigen und dies letztendlich zum Tod der <strong>Vogelspinne</strong> führen kann.</p>
<p>Generell sollte man Vogelspinnen alle <em>2 bis 3 Tage füttern</em> und dabei stets darauf achten, dass die gesamte Nahrung verspeist wurde. Andernfalls sind Futterreste zu entfernen, da diese im Falle einer anstehenden Häutung für die Spinne zur Gefahr werden können. Vogelspinnen können sogar bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen. Es ist vor allem darauf zu achten, dass immer frisches Trinkwasser bereit steht, denn dieses ist bei der trockenen Luft in einem Terrarium lebensnotwendig für die Spinne.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vogelspinne &#8211; die Häutung</title>
		<link>https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-die-haeutung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tierfreund]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Oct 2019 10:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vogelspinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://unsere-haustiere.net/?p=203</guid>

					<description><![CDATA[Da Vogelspinnen über einen harten Chitinpanzer verfügen, der sich sehr starr zeigt und daher nicht mitwächst, sind sie gezwungen diesen in regelmäßigen Abständen abzulegen. Dies ist für Spinnen kein leichter Vorgang, sondern ein kräfteraubender Prozess, <a class="mh-excerpt-more" href="https://unsere-haustiere.net/vogelspinne-die-haeutung/" title="Vogelspinne &#8211; die Häutung">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da Vogelspinnen über einen harten Chitinpanzer verfügen, der sich sehr starr zeigt und daher nicht mitwächst, sind sie gezwungen diesen in regelmäßigen Abständen abzulegen. Dies ist für Spinnen kein leichter Vorgang, sondern ein kräfteraubender Prozess, dessen Begleiterscheinung bereits Wochen vorher beginnen können und vom Halter akribisch beobachtet werden sollten.</p>
<p>Oft wird lediglich ein kränkelndes Verhalten wahrgenommen, das sich allerdings als ein Symptom der Häutung herausstellt. Die eigentliche Häutung kann innerhalb weniger Stunden erfolgen, in denen Vogelspinnen absolute Ruhe benötigen und daher auf keinen Fall gestört werden dürfen, um Fehlhäutungen zu vermeiden.</p>
<p>Häutungen durchlebt eine Vogelspinne ihr gesamtes Leben lang, so dass sie diese für sie gefährliche Prozedur immer wieder durchstehen muss. In der Wachstumsphase finden diese weitaus öfter statt, als im fortgeschrittenen Alter, wo sie meist nur noch ein Mal im Jahr stattfinden.<br />
Eine Vogelspinne ist in dieser Phase sehr angreifbar, sogar Futtertiere können ihr zu einer Gefahr werden.</p>
<p>Aus diesem Grund erbaut sie sich frühzeitig ein passendes Versteck, das sie je nach Art unterschiedlich gestaltet, um sich so vor Eindringlingen zu schützen. Halter müssen in dieser Zeit einige Vorkehrungen treffen und sehr kontrolliert über das Terrarium wachen, um stets das Wohl der Vogelspinne zu gewährleisten.</p>
<h2>Vor einer Häutung zeigen Vogelspinnen bestimmte Verhaltensauffälligkeiten</h2>
<p>Spinnen zeigen schon Wochen vor einer Häutung erste Verhaltensaufälligkeiten, so dass sich der Halter frühzeitig darauf einstellen kann. Diese können sich je nach Art und Alter der Spinnen unterschiedlich äußern, doch im Normalfall ist ein erstes Anzeichen eine leichte Appetitlosigkeit. Die Spinnen beginnen immer weniger Nahrung zu sich zu nehmen und scheuen kurz vor der Häutung gänzlich ihr Futter.</p>
<p>Daraus resultierend ziehen sie sich immer mehr zurück und zeigen sich vermehrt desinteressiert. Steht die Häutung kurz bevor, findet man sie fast ausschließlich nur noch in ihrem geschützten Versteck vor. Dieses kleiden vor allem Bombardierspinnen gerne mit Brennhaaren aus, um sich so vor Feinden sicher zu fühlen. Anschließend spinnt sie sich hier eine Art kleinen Teppich, auf dem sie liegend ihre Häutung erleben wird.</p>
<p>Bei Bombardierspinnen ist eine weitere Auffälligkeit zu erkennen, die sich in einer Dunkelfärbung der kahlen Stelle am Adomen äußert. Hier findet eine Regeneration der bereits abgestreiften Brennhaare statt, die sich erneut bilden und diese Färbung verursachen.</p>
<p>Wichtig in dieser Zeit ist, dass stets darauf geachtet wird, dass das Terrarium penibel nach jeglichen lebenden Futterresten abgesucht wird und diese anschließend entfernt werden. Spinnen sind ihnen während ihrer Häutung schutzlos ausgeliefert, da sie in eine Schockstarre fallen und daher für einige Zeit bewegungsunfähig sind. So sind Vogelspinnen besonders angreifbar, so dass Lebendfutter dringend entnommen werden muss. Außerdem sollte auch die Fütterung, sobald die Vogelspinne beginnt weniger zu fressen, eingestellt werden.</p>
<h2>Eine kraftraubende Prozedur</h2>
<p>Hat die Vogelspinne ihren Häutungs-Teppich gesponnen, dauert es meist nur noch wenige Tage bis der Prozess startet. In den meisten Fällen legen sich die Spinnen auf den Rücken, was den Beginn der Häutung signalisiert. Da dieser Vorgang sich manchmal über Stunden hinziehen kann, vermuten unerfahrene Terraristiker manchmal hinter diesem Verhalten eine Krankheit und versuchen die Spinne wieder aufzurichten, was für sie fatale Folgen haben kann. Vogelspinnen dürfen in dieser Phase keineswegs gestört oder gar angefasst werden, da sie absolute Ruhe brauchen.</p>
<p>Nun beginnt ein für die Vogelspinne sehr kräfteraubender Prozess, denn es wird unter einem hohen Blutdruck eine Körperflüssigkeit von dem Adomen in den Prosama gepresst. Dies verursacht, dass die harte Chitinhaut aufreißt und sich die Spinne nun nach und nach mithilfe ihrer Gliedmaßen aus dieser Hülle befreien muss. Nach einigen Stunden findet man die abgestreifte Chitinhülle im Terrarium vor, die nun vorsichtig entfernt werden kann. Nach einer erfolgreichen Häutung sind Vogelspinnen sehr weich, so dass man noch einige Zeit sehr behutsam mit ihnen umgehen sollte.</p>
<h2>Regenerationen während dem Prozess</h2>
<p>Eine Besonderheit bei Vogelspinnen ist ihre Fähigkeit bestimmte Körperteile zu regenerieren. Haben sie zuvor Gliedmaßen oder Chelizeren verloren, bilden diese sich bei einer Häutung neu. Bei kleinen Spinnen ist dafür meist nur eine Häutung notwendig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
