Ausflüge mit dem Hund – Hänger oder Lastenrad?

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Fahrradanhänger für den Hund
Foto: TReinhard / depositphotos.com

Immer mehr Menschen möchten gerade in städtischen Gebieten seltener mit dem Auto und dafür häufiger mit dem Rad fahren. Wer am liebsten komplett auf einen eigenen PKW verzichten will, aber einen Hund hat, sollte sich nach einer Möglichkeit umsehen, um das Tier sicher sowie schnell von A nach B zu bringen. Das klappt entweder mit einem Lastenrad oder mit einem speziellen Anhänger.

Diese Vorteile bietet der Transport mit dem Anhänger

Wer den Hund im Anhänger transportiert, kann diesen bei Nichtbenutzung ganz einfach vom Rad entkoppeln und sich ohne Hund frei auf zwei Rädern bewegen. Handelt es sich um ein modernes, qualitativ hochwertiges Modell, lässt es sich innerhalb weniger Sekunden entkoppeln und später wieder am Fahrrad anschließen.
Müssen am Anhänger Reparaturen durchgeführt werden oder ein Reifen ist defekt, kann man das Rad trotzdem weiterhin ohne Probleme nutzen und den Anhänger zu Beispiel im Keller stehenlassen.
Wer ein neues Fahrrad anschaffen will, kann das problemlos tun. Die Anhänger lassen sich an verschiedene Räder koppeln und Besitzer müssen sich daher nicht auf ein Fahrrad festlegen.
Ein weiterer Vorteil: Es gibt eine große Vielzahl unterschiedlicher Anhänger für schwere Hunde, kleine Hunde oder mehrere Hunde am Markt. Auch Anhänger, die für schlechtes Wetter geeignet sind, gibt es inzwischen. So kommen Sie mit dem Hund sicher durch den Winter. Hier findet jeder das Modell, welches am besten zu den eigenen Lebensumständen passt.

Die Nachteile eines Anhängers

Natürlich bringt ein spezieller Anhänger für Hunde nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile mit sich. Besonders unbequem: Wer schon einmal mitsamt Anhänger am Rad bergab gefahren ist, der weiß: Das Gewicht schiebt quasi von hinten an, was eine höhere Bremskraft erfordert.
Wichtig ist bei einem Anhänger vor allem auch, dass man sich auf den Hund zu 100% verlassen kann (Lesetipp: was tun, wenn der Hund nicht gehorcht?). Im Anhänger hat der Radfahrer den Hund nicht im Blick und es kann zu bösen Situationen (Unfällen, etc.) kommen.
Wer nicht auf einen faltbaren Anhänger zurückgreift, der sollte sich vorab genau überlegen, wo er den Anhänger bei Nichtbenutzung und bei schlechtem Wetter abstellt. Meistens werden die Anhänger schnell schmutzig oder gehen kaputt, wenn sie nicht trocken sowie geschützt abgestellt werden können. Zudem sind sie sperrig.
Wer längere Strecken fahren möchte und daher mitsamt Rad die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen will, ist mit einem Anhänger schlechter bedient als mit einem Lastenfahrrad. In diesem Fall muss man sowohl das Rad als auch den Anhänger in die Bahn stellen. Meistens ist dort nicht genug Platz für ein Fahrrad mitsamt breitem Anhänger. Ein eher schmal gebautes Lastenrad passt schon eher auf den Platz für Fahrräder in der Bahn.

Was ein Lastenrad für Hundehalter leistet

Einfach losfahren, ohne vorher den Anhänger ans Rad koppeln zu müssen oder den Reifendruck des Anhängers zu prüfen? Das klappt, wenn man statt auf einen separaten Anhänger auf das immer beliebtere Lastenrad setzt.
Wem das Fahren mit einem normalen Lastenrad bergauf zu anstrengend erscheint, den erwartet noch ein weiterer Vorteil: Inzwischen gibt es Räder mit elektrisch betriebenem Motor. Diese sind nicht nur sehr praktisch, sondern auch bequem und sogar für Hundebesitzer geeignet, die körperlich nicht mehr fit sind.
Wer ein Lastenrad sucht, hat heute die Qual der Wahl. Weil diese Art Rad immer beliebter wird, gibt es verschiedene Varianten, die zu jedem passen. Einspurige Räder sind zum Beispiel besonders schmal. Wer hingegen einen großen, schweren Hund besitzt, der greift zu einem Lastenrad mit großer Grundfläche im Bereich der Sitzfläche bzw. Liegefläche für das Tier.
Wenn sich der Hund vor statt hinter dem Fahrer befindet, haben Hundebesitzer ihren Liebling stets im Blick. Beim Lastenrad können Halter genau sehen, was das Tier gerade tut und wie es ihm geht. Beim Anhänger muss man sich umdrehen, was eine besonders gute Hunde-Erziehung voraussetzt.

Nachteile des Lastenrads für Hunde

Lastenräder sind generell sperrig und schwer. Hier bilden die Lastenräder speziell für den Transport von Hunden keine Ausnahme. Daher sollte man entweder einen Aufzug im Haus haben, um das Rad im Fahrradkeller oder in der Wohnung unterzubringen oder einen überdachten Abstellplatz in Wohnungsnähe.
Ein weiterer Nachteil für manche Hundebesitzer könnte der Preis sein. Lastenräder sind relativ teuer. Wer sparen möchte, greift zu einem gebrauchten Lastenrad für den Hund.